Die Macht Deiner Gedanken – ein Experiment

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Hast Du schon einmal bewusst wahrgenommen, wie sehr Deine Gedanken die Reaktionen Deines Körpers beeinflussen?

Das klingt für einige spooky, ist nicht. Der Placeboeffekt ist das bekannteste Beispiel dafür. Lass es mich jedoch an einem anderen Beispiel verdeutlichen.

Welchen Unterschied machen Deine Gedanken?

Unsere Sprache im Alltag ist voll von Redewendungen, die Dein Wohlbefinden beeinflussen. Mit jedem Wort hast Du Erinnerungen und Gefühle gespeichert. Sprache ist also viel mehr als nur Informationsvermittlung. Jedem gesprochenen Wort geht ein Gedanke voraus. Welche Gedanken verbindest Du z.B. mit diesen Worten?

  • “Ich muss…”
  • “Ich soll…”
  • “Von Nichts kommt nichts.”

Bei vielen Menschen ist damit Zwang, Fremdbestimmung, verbunden. Das löst eine Gedankenkette aus, im Sinne von “Ich habe keine Wahl und muss das jetzt tun.” Das erzeugt Druck und Stress.

Achte auf Deine Gedanken – sie sind mächtig!

Deine Gedanken – dein Schicksal

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.

Quelle: Talmund

Handeln beginnt beim Denken

Gesprochene Worte spiegeln Deine Gedanken. Gedanken bestimmen Deine Gefühle und die Reaktionen Deines Körpers. Hast Du positive Gedanken und fühlst Dich gut, dann wirst Du anders an eine Aufgabe, ein Projekt, eine Herausforderung gehen, als wenn das Gegenteil der Fall ist.

Deine Gedanken – Dein Schicksal klingt vielleicht etwas drastisch, aber in Bezug auf Deine Stimmung ist da sehr viel dran. Prüfe selbst:

  1. Denke an ein wichtiges Projekt von Dir.
    Stelle Dir vor, dass Du dieses erfolgreich meisterst und damit Gutes erreichst. Andere sind begeistert davon. Du bist zufrieden usw.
  2. Nun denke an die andere Seite: Was könnte alles passieren? Welches Risiko gehst Du damit ein? Stelle Dir vor, Dein Projekt floppt total, Deine Idee war Murks.
  3. Vergleiche beide Denkrichtungen:
    Wie motiviert gehst Du jeweils an das Projekt?
    Wie fühlst Du Dich dabei?
    Wann setzt Du alles für das Projekt nötige um und betätigst wichtige Hebel für den Erfolg dessen?

Es geht nicht darum, Risiken auszublenden. Es geht darum, dass Du Dir der Wirkung Deiner Gedanken bewusst bist und beide Seiten zulässt.

Erfolg beginnt im Kopf.

Spätestens nach der oberen Erklärung dürfte Dir klar sein, dass das kein hohler Spruch ist. Eine förderliche Einstellung zu entwicklen, darauf kommt es an.
Viele Unternehmer setzen sich Ziele und planen den Weg dort hin, doch auf diesem Weg bremsen sie sich. Sie stehen sich selbst im Weg.

Wie Du eine Situationen wahrnimmst und bewertest, hat einen entscheidenden Einfluss auf Dein Handeln. Lass uns das genauer betrachten:

Die Macht der Gedanken: Bilder – Vorstellungskraft – Reaktion

Gedanken erzeugen quasi innere Bilder. Den Effekt dessen möchte ich Dir anhand des Autogenen Trainings verdeutlichen. Das Autogene Training ist eine wissenschaftlich anerkannte Entspannungstechnik, die stark auf der mentalen Ebene ansetzt und schnell zu einer tiefen Entspannungsreaktion führt.

Die Kraft der inneren Bilder nutzt man Autogenen Training, um bestimmte Reaktionen des Körpers, wie z.B. Wärme auszulösen. Diese werden dadurch hervorgerufen, in dem Du Deine Vorstellung von Wärme mit einem Bild aus Deiner Erinnerung assoziierst. Du konzentrierst Dich darauf und das innerliche Sprechen einer entsprechenden Formel verstärkt die Empfindung von Wärme.

Verrückt? Nein.

Erinnere Dich an Folgendes:
Du hörst im Radio ein Lied. Dieses Lied lässt Dich lächeln und erzeugt ein freudiges und wohlig warmes Gefühl in Dir. Erst später wird Dir bewusst, dass Du dieses Lied mit einer schönen Erinnerung aus Deiner Jugend verbindest.

Niemand hat Dir in diesem Augenblick Fotos oder Ähnliches gezeigt. Diese Gedanken und Reaktionen wurden allein durch die Verknüpfung mit der Musik ausgelöst. Gleiches funktioniert z.B. auch mit Gerüchen oder Bildern.

Der Körper ist in der Lage die Reaktionen allein durch die Erinnerungen, die im Gehirn gespeichert sind, auszulösen.

Das Experiment: Die Zitronenübung

Die Zitronenübung ist aus dem Autogenen Training bekannt.

Teste diese Übung, um die Wirkung des Effekts zu spüren.

  1. Schalte kurz mögliche Störgeräusche aus.
  2. Setze Dich auf einen Stuhl.
  3. Nimm dazu eine bequeme Haltung ein. Dein Rücken ist angelehnt, die Füße stehen fest auf dem Boden.
  4. Starte die Übung (Klicke auf play) und schließe Deine Augen.
  5. Lasse Dich durch die Übung führen.

Das ist die Macht der Gedanken!

Erinnerst Du Dich an ein unangenehmes Gespräch, dann kannst Du das ungute Gefühl, das Grummeln im Bauch oder sogar die verkrampften Nackenmuskeln gleich spüren.

Allein der Gedanke daran führt dazu, dass Du Dich unwohl fühlst. Das Gleiche geschieht, wenn Du z.B. mit dem Gedanken ins Auto steigst “Oh nein, jetzt stehe ich gleich wieder im Stau.”
Das negativen Gefühl ist vorprogrammiert. Das Spiel kannst Du jetzt endlos fortführen:

  • Ein Kundenprojekt, das mit einigen Hürden gestartet ist.
  • Der Kooperationsparter, mit dem Du eine Auseinandersetzung hattest.
  • Die Steuernachzahlung die auf Dich wartet.
  • Die wichtige Präsentation/ein Webinar die Du nächste Woche halten willst.
  • Ziele die Du im letzten Monat nicht erreicht hast, wie geplant.

usw.

Viele Menschen glauben, dass sie diesem Gefühl ausgeliefert sind. “Ich kann daran nichts ändern. Das war schon immer so bei mir.”

Du bestimmst: Deine Gedanken. Deine Gefühle. Dein Handeln

Ändere Deine Gedanken, wenn Du

  • Dich wohlfühlen willst
  • motiviert und zuversichtlich an Dein nächstes Projekt gehen willst
  • Deine Ziele erreichen willst, ohne Dich ständig zu bremsen

Nein, dass passiert natürlich nicht auf Knopfdruck, so wie einige das da draußen prophezeien. Das braucht Übung. Und da Du jeden Tag denkst, hast Du tausende Gelegenheiten, Dich darin zu üben. Täglich.

Erster Schritt: Gehe bewusster mit Dir und Deiner Gedankenwelt um. Nimm wahr, was Du fühlst. Beobachte, wie Du danach handelst.

Am Business arbeiten:
Schiebst Du zu viele “Ich müsste mal…” und “Wenn ich Zeit habe, dann…” Projekte vor Dir her?

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