Ballast von Bord! Eliminiere gnadenlos, was Dich nicht weiterbringt.

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Du bestimmst wann, wie und mit wem Du arbeitest. Es gibt keinen Chef, der Druck macht, keinen Antreiber der an die Tür klopf und mit sinnlosen Vorschriften um die Ecke kommt. Trotzdem geißeln sich viele Solounternehmer mit selbstauferlegten Zwängen. Die Folge: Sie haben kaum Freiraum und keine Zeit für ihre wichtigen Dinge. Wie Du Dich davon befreist? Hier erfährst Du es.

Mehr tun, bringt Dich nicht unbedingt weiter

Jeden Morgen setzt Du diszipliniert an deine ToDo-Liste. Du tust alles um,

  • mehr Kunden zu gewinnen,
  • mehr Reichweite zu bekommen
  • mehr Umsatz zu machen.

Wäre da nur nicht eine knifflige Sache: Mehr tun, bringt nicht unbedingt mehr Erfolg. Nur weil Du viel beschäftigt bist, heißt das noch nicht, dass Dich das, was Du da tust weiterbringt.

Unterscheide Wichtiges von Unwichtigem

Nicht wenige Solounternehmer schaffen selten das, was auf ihrer ToDo-Liste steht. Sie schieben immer wieder Aufgaben und Projekte vor sich her. Abgesehen davon, dass die tägliche Zeit ohnehin begrenzt ist, macht es unzufrieden, wenn immer wieder die eigentliche wichtigen Dinge zu kurz kommen. Früher oder Später stellen sie sich die Frage:

Wie bekomme ich mehr Freiraum für die wichtigen Aufgaben?

Die Lösung:

Bevor Du Dich jetzt kopfschüttelnd verabschiedest, warte. Im Kern sind es die drei wichtigsten Schritte für mehr Freiraum. Ich weiß, dass damit aber viele ihre Problemchen haben. Deshalb lass uns dahinter gucken.

Arbeitest Du fokussiert und smart oder nur härter?

  • Umsatz, Gewinn, Abschlüsse, Klicks, Stunden, Minuten… – Du misst und kontrollierst bis in die letzte Ecke?
  • Deine Gedanken kreisen oft nur um Zahlen.
  • Auf der Suche nach der einen zündenden Idee rattert Dein Kopf bis spät in die Nacht. Die Tage werden länger. Der Druck steigt bis die Nerven blank liegen.

Der strengste Chef bist Du selbst

Du willst alles, nur nicht versagen. Und schon steht er hinter Dir,  der Antreiber. Nur nicht anhalten! Immer weiter machen. Von nichts kommt ja nichts. Was bleibt auf der Strecke? Dein Blick für das Wesentliche.

Wild beschäftigt, hinterfragst Du nicht, ob das, was Du tust auch zielführend ist.

Ich unterstelle Dir, dass es nicht Dein Ziel ist, Dich mit eigenem Business zu knechten. Deshalb ist es mehr als sinnvoll, sich regelmäßig zu fragen, was wirklich wichtig ist.

Entscheide, was wirklich wichtig ist

Viele Kunden haben keine klaren Ziele. Sie haben 1000 Ideen und erkennen unzählige Möglichkeiten, ein klares Ziel machen sie daraus selten.

Deine Idee ist nichts wert, wenn Du sie nicht verwirklichst.

Oft wollen sie sich nicht festlegen, um keine Möglichkeit zu verpassen. Damit ist Verzetteln vorprogrammiert. Deine Zeit und Energie kannst Du nur bedingt teilen. Je mehr Du Dich auf Deine wichtigen Projekte fokussierst, desto besser erreichst Du sie auch. Damit fallen andere Ideen nicht weg. Du kümmerst Dich nur nach und nach darum. Zu entscheiden was wichtig ist, hilft Dir,

  1. Deine Zeit gut einzuteilen und zu nutzen
  2. Wichtiges nicht mehr aufzuschieben
  3. produktiver zu arbeiten
  4. andere Aufgaben auszulagern oder zu delegieren
  5. Deine Wünsche ernst zu nehmen

“Ich will erfolgreich sein.” – Das ist kein Ziel

Erfolgreich sein– Was heißt das konkret? Geld verdienen ist die eine Sache. Die Motivation hält nur kurz an. Was machst Du dann mit dem Geld?

Zufrieden und glücklich sein? Okay. Das möchte ich auch. Wie sieht das bei Dir aus?

Sich verwirklichen, etwas schaffen? Jetzt kommen wir dem Kern näher. Das ist der eigentlich Sinn Deiner Arbeit, die Quelle Deiner Motivation, der Antrieb für Deine Prioritäten.

Ich bin sicher, dass Du ehrgeizig und mit vollem Einsatz dabei bist. Tief im Inneren weißt Du, wo Deine Prioritäten liegen. Im Alltag gibt es viele anderen Aufgaben und Verpflichtungen, die schnell zur Routine werden. Selten werden diese Routinen hinterfragt, selbst wenn sie Ballast sind.

Nur echte Ziele motivieren Dich

Als Solounternehmen sind Deine Ziele im Business und Deine persönliche Ziele eng verbunden. Nach allen Regeln der Kunst, kannst Du Dir Ziele setzen. Der Weg dort hin, darf nicht zum Ballast werden. Das klappt, wenn DU diese Ziele erreichen willst. Nicht weil es alle so machen. Auch nicht, weil jemand anderes sagt, das man dies oder jenes eben so macht. Nein, weil Dir diese Sache wichtig ist.  Welche Deiner Ziele sind

  1. Ziele, die Du wirklich, 100%, voller Überzeugung erreichen willst
  2. Ziele, von denen Du glaubst, dass Du sie verfolgen musst, weil man das eben so macht.

Das verwirrt Dich – Du brauchst mehr Klarheit, wie Du an “echte” Ziele kommst? Bitte schön:

  • Was genau willst Du mit Deinem Business  erschaffen?
  • Was heißt Erfolg für Dich?
  • Was macht Dich wirklich zufrieden?
  • Was erfüllt Dich in Deinem Business?

 

Ballast von Bord: Befreie Dich sich von allem was nicht zielführend ist

Vor ein paar Jahren bastelte ich an neuen Ideen für mein Businesskonzept. Die neuen Ideen mit dem Gewohnten zu kombinieren, das war zäh wie Kaugummi. Irgendetwas passte nicht. Gefühlt herrschte völliges Chaos. Unerledigte Aufgaben lagen wie ein Stein im Magen. An manchen Tagen war es ‘ne harte Nuss, mich zu motivieren. Ich kam an einem Punkt, da war mein Kopf einfach nur leer. Ich war genervt von unnützem Kram und Informationsfluten. Da traf ich eine Entscheidung: Alles was mich unnötig Zeit und Nerven kostete, was ich nicht mehr wollte und mich nicht spürbar weiterbrachte, setzte ich gnadenlos auf eine Liste.

Not todo: Die Ballast-von-Bord-Liste

Machen wir uns unsere Freiheit ernsthaft bewusst, dann wird schnell klar, dass wir uns selbst in eine emotionale Zwangsjacke stecken. In der Routine merken wir das nicht mal. Unzählige Regeln und ungeschriebene Gesetzte bestimmen den Alltag. Ich muss hier und ich muss dort. Am Ende steuern Umsatz und Zeit steuern das Business. Das ergibt keinen Sinn.

Niemand hat Lust, sich ständig mit Dingen zu beschäftigen, die weder Spaß machen noch nützliche Ergebnisse bringen. Gestalte Dein Business so, dass es Sinn ergibt.

Du hast Ziele, die Du erreichen willst. Dafür ist nicht nur wichtig, WAS Du tust, sondern noch viel mehr, was Du NICHT tust.
Mir wurde in dieser Phase klar, dass ich mich verrannt hatte. Ich tat zu viele Dinge, weil ich glaubte, dass man diese tun müsste. Um mich herum machten es viele so. Doch nur , weil die Masse etwas tut, heißt das noch lange nicht, dass es richtig ist. Schon gar nicht nicht für die eigenen Ziele und Wünsche.

Deshalb mache ich mir immer wieder klar: Müssen, muss ich nichts. Ich darf, möchte oder entscheide mich bewusst für etwas und trage die Konsequenzen. An meiner Pinnwand erinnert mich ein großer Zettel daran, auf dem steht:

3 Regeln

Regel Nummer 1 – Ich muss gar nichts

Regel Nummer 2 – Ich halte dich an Regel Nummer 1

Regel Nummer 3 – Ich erinnere dich regelmäßig an Regel Nummer 1 und 2

Damit Du Dir das klar vor Augen hältst, weise Deinen Ehrgeiz in die Schranken. Damit vermeidest Du blinden Aktionismus.
Auf diese Liste kommt alles,

  • was überflüssig ist,
  • was wertvolle Zeit raubt,
  • unnötig Kraft kostet oder
  • keine Ergebnisse liefert.

Dazu gehören:

Newsletter, Angebote/Produkte, Tools/Software, Netzwerke/Veranstaltungen, Routinen…


Es braucht Selbstreflektion, um zu erkennen was wirklich wichtig ist und was weg kann. Es braucht Mut, um Nein zu all den Dingen zu sagen, die Du nicht mehr willst. Außerdem braucht es Disziplin, um die Entscheidung tatsächlich durchzuziehen.

Wirkt das oder kann das weg?

In dieser Podcastepisode erfährst du, wie ich die Ballast von Bord Liste erstelle:

Meine Ballast-von Bord-Liste steht!

Hab den Mut, Nein zu sagen – übernimm Verantwortung

Viele Solo-/Unternehmer wollen Freiheit und Selbstbestimmung. Der Preis dafür ist Verantwortung. Und die übernehmen viele dann nicht mehr.

Wer Freiheit will entscheidet sich bewusst, etwas nicht zu tun. Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Ich behaupte, die meisten sind nicht bereit, dafür 100% Verantwortung für zu übernehmen. Lieber schleppen sie den Ballast umher.  Dabei tauchen sie in die Tiefen der Informationsfluten, konsumieren mehr als sie umsetzen, um dann darüber zu jammern, dass sie nicht voran kommen.

Ballast abwerfen braucht Mut zur Lücke

Kennst Du Situationen in denen Du rational für etwas argumentierst, Dich final aber nicht entscheiden kannst? Du bist hin und her gerissen.

  • Die Zielgruppe einschränken, mit “Lieblingskunden” arbeiten :
    Der Bauch sagt: Ja! Der Kopf zweifelt Uns könnte Umsatz verloren gehen.
  • Den neuesten Marketingtrend links liegen lassen:
    Der Bauch schreit: Ja, Bitte! Der Kopf jammert: Wir müssen dazu gehören, sonst verpassen wir was .
  • Die Angebotspalette verschlanken:
    Der Bauch sagt: ja! Der Kopf hat mosert: Bloß nicht, dann kaufen die Kunden bei der Konkurrenz.
  • Nur 30 Stunden die Woche arbeiten?
    Der Bauch sagt: Das machen wir. Der Kopf schüttelt sich: Unter 70 Stunden die Woche können wir nicht erfolgreich sein.
  • Das Wochenende mit der Familie verbringen?
    Der Bauch sagt: Unbedingt! Der Kopf meckert. Das geht nicht, du musst das Projekt antreiben.

Du bestimmst was wichtig ist.

Manchmal fragen mich Kunden: Was ist jetzt richtig und was falsch?

Grundsätzlich kann ich das nicht sagen. Denn es ist ihr Business, ihr Leben. Ich stelle ihnen meistens eine Gegenfrage: Was bringt Dich leichter voran, weil es nützlich ist?

Warum tue ich das? Irgendwann habe ich angefangen nicht mehr in richtig und falsch zu denken. Mein Alltag wird  leichter, wenn ich in nützlich und weniger nützlich denke. Damit kannst auch Du leichter entscheiden,

  • was jetzt wirklich wichtig ist,
  • wie Du Deine Zeit sinnvoll investierst und
  • welchen Weg Du wählst.

Freiheit im und mit dem Business – Entscheide 

Im täglichen Business nimmst Du mal Abkürzungen und mal Umwege. Mit jeder Entscheidung gehst Du das Risiko ein, dass diese nicht die richtige ist. Das ist das Abenteuer Business.
Anstatt Dich von unnützen Verpflichtungen geißeln zu lassen, prüfe regelmäßig, welcher Ballast von Bord kann. Halte Dir das, was Dir wirklich wichtig ist, klar vor Augen. Du vermeidest unnötigen Druck und nutzt Deine Zeit sinnvoll. Wenn Deine Planung nicht funktioniert, dann traue Dich, Neues auszuprobieren. Nutzt Du Deine Freiheit, dann hast Du den Kopf frei, um immer wieder neue Möglichkeiten zu entdecken. Du  entscheidest über den weiteren Verlauf Deiner Geschichte.
Sich zu entscheiden, was Du tust, um Deine Ziele zu erreichen, ist wichtig. Noch wichtiger ist, was Du nicht tust und über Bord wirfst.

Was ist für Dich das Wesentliche?
Welche unnützen Dinge schreibst Du Deine Ballast-von-Bord-Liste?

Am Business arbeiten:
Schiebst Du zu viele “Ich müsste mal…” und “Wenn ich Zeit habe, dann…” Projekte vor Dir her?

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