Aufgeben ist keine Option: Bootcamp Unternehmertum

weiterlesen

„Man wie mutig von dir. Ich könnte das nicht.“

Ich dachte: Was ist daran mutig? So großartig ist das nun auch nicht.

Ich hatte eine Vorstellung und wollte es unbedingt durchziehen. Also habe ich es getan: Neben meinem Studium habe ich mich selbstständig gemacht. Das war 2007. Als ich mich entschloss in die Vollen zu gehen, habe ich mein erstes Gründerseminar besucht. Das war 2010. Hätte ich damals gewusst, dass mir dort die Hälfte vom Unternehmertum verschwiegen wurde, dann hätte ich wahrscheinlich Angst bekommen.

Bootcamp inklusive: Unternehmertum ist das beste Persönlichkeitstraining

Die Bedeutung der eigenen Persönlichkeit und der Einstellung wird oft unter den Teppich gekehrt. Mindsetthemen werden auch gern an der Oberfläche abgegrast, so dass mir schwindelig wird. Es fällt hinten über, wie wichtig es ist, sich immer wieder zu reflektieren. Ich spreche nicht von fachlichen Qualifikationen. Es sollte wohl klar sein, dass Du in Deinem Fachbereich was drauf hast.

Nein, wovon ich spreche ist der psychologische Teil des Unternehmerdaseins. Oh..psychologisch – hat sie das gesagt? Ja habe ich.
Denn das ist genau der Teil, auf den Selbstständige, Unternehmer, Freiberufler, Solounternehmer, Entrepreneur – wie auch immer Du Dich verstehst – nicht vorbereitet werden.

Schnell driftet die Businessschiene darauf ab: Was biete ich? Was habe ich? Was leiste ich?
Meine ersten Netzwerktreffen waren reine Selbstdarstellershows: Mein Haus – Mein Auto – Mein Boot
Ja glaubst Du, ich habe mich dahin gestellt und meine Zweifel und Sorgen ausgepackt? Bei allen anderen schien es ja grandios zu laufen. Demnach habe ich wohl was falsch gemacht.

Dann kam die andere Seite in meinem Umfeld dazu – die „Nicht-Selbstständigen“. Sein eigener Chef zu sein, suggeriert Freiheit. „Hey, jetzt kannst alles machen, was du willst.“ oder „Na gerade du musst es dir doch leisten können.“ Ein eigenes Unternehmen zu haben, verbinden viele mit „Reichtum“.

Und was glauben Du? Wer wusste wohl wirklich davon, wenn es beschi… lief.

Dranbleiben oder aufgeben? Deine starke Persönlichkeit  entscheidet

Bevor Du jetzt denkst „Hey, ich bin keine Rampensau“ stoppe ich diesen Gedanken. Es geht nicht darum, dass Du laut bist. Es geht auch nicht darum, dass Du um jeden Preis auffällst. Nein. Der Kern ist, dass Du gewappnet bist für die Achterbahnfahrten und Hürden die ein eigenes Business mit sich bringt.

  • Schwankungen im Umsatz
  • Kooperationen die sich als faule Eier entpuppen
  • Projekte die floppen
  • geniale Ideen die noch nicht zünden
  • Kritiker die ungefragt ihre Meinung kund tun
  • Veränderungen am Markt
  • Mitbewerber die scheinbar schneller sind als Du
  • und und und

Das sind Höhen und Tiefen im Business, mit denen Du lernen musst umzugehen. Hier geht es noch lange nicht darum, welche Angebote Du hast oder wie clever Dein Marketing oder Vertrieb sind.

 

Resilienz_Krisen magagen_Selbstständige

Schweißgebadet im Angesicht der Realität – Scheitern für echte Helden.

Große Theorien werden über erfolgreiche Unternehmen und Businesskonzepte ausgebreitet. Erfolgstipps und die cleversten Strategien mit 100% Garantie erreichen wahrscheinlich die größte Reichweite.

  • Wie ich in 4 Monaten 6 stellige Umsätze erzielte
  • Die 10 besten Erfolgsstrategien für mehr Kunden
  • Von null auf hundert mit diesen Tipps zündet Dein Unternehmen auf der Überholspur

Würdest Du nicht auch klicken?

Was verraten alle diese Beiträge nicht: Wenn es im Alltag soweit ist, dann fängt das Herz an zu klopfen. Der Schweiß steht auf der Stirn. Frust, Ärger, Enttäuschung und Wut machen sich breit, wenn der Plan nicht funktioniert. All das kann in blindem Aktionismus enden. Das wiederum ist kontraproduktiv für Deinen Erfolg.

Unter Druck entstehen Diamanten, aber kein erfolgreiches Business.

Wenn die Zahlen das Business steuern

Viele stürzen sich auf die Zahlen. Umsatz, Marge, Traffic, Abonnenten etc. – Alles was in ihrem Business gemessen werden kann, wird gemessen. Zahlen auf einem Blatt Papier sind harmlos. Auf dem Schein in Deiner Geldbörse sind diese etwas ganz anderes.

Wie viele schlaflose Nächte hast Du schon damit verbracht, die Zahlen auf Deinem Konto zu verwandeln?

Dabei sahen die Zahlen im Businessplan so harmlos aus. Der Kontoauszug gepaart mit Rechnungen und dem Kalenderblatt ergibt eine Dynamik, der Du erst einmal etwas entgegensetzen musst.

Lerne Dich davon zu distanzieren. Zahlen sind Zahlen und bleiben Zahlen. Das Business von diesen steuern zu lassen, vernebelt Deinen Blick für das Wesentliche.

 

Die eigenen Bewertungen zu reflektieren und sich davon abzugrenzen ist kein Hexenwerk – will aber gelernt sein.

Den Turbo zünden? Erfolg über Nacht? Ich wünsche es Dir. In Wahrheit brauchen wir auch die zweite Seite: Gelassen bleiben und geduldig sein – Nerven wie Drahtseile

Die schlechte Nachricht: Dafür gibt es keine Knopfdrucklösung.

Die gute Nachricht: Es wird immer leichter, wenn Du Deine Denkmuster, Deine Einstellung, Dein Verhalten und Deine Gefühle steuern kannst.

Die Blogparade “Erfolgsfaktor DU” von Nadja Foster hat mich angeregt diesen Artikel zu schreiben. Die Erfolgsfaktoren der Persönlichkeit eines Unternehmers werden selten offen ausgesprochen. Über die Jahre waren diese das eigentliche Bootcamp. Und ich habe hart  trainiert 😉 Dabei wurde mir bewusst, dass einige davon schon früh mein Denken und Handeln geprägt haben. Das heißt nicht, dass ich immer locker flockig durch den Parcours renne. Es gibt immer wieder ein anderes Trainingslevel. Doch ich bin dankbar dafür, denn Persönlichkeitsentwicklung ist zu einem Teil meiner Expertise geworden.  Arbeite ich mit meinen Kunden an Ihrer Strategie, dann ist dabei ein Schwerpunkt: Wir verpassen ihnen ein dickes Fell. Strategisch clever agieren geht fast nicht ohne die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit.

Davon bekommst Du jetzt was ab: Auf geht’s.

Wo Schatten ist, ist auch Licht

Bist du auf Deiner Mission unterwegs, dann sind viele Ziele langfristig angelegt. Siehst Du auf dem Weg  immer nur das, was Du noch nicht erreicht hast, dann bremst Dich das aus. Du hast das Gefühl nie genug zu tun. Ebenso ist es mit Rückschlägen. Diese können enttäuschen, sind aber völlig normal. Lasse Dich davon nicht aufhalten. Das frustrierend unnötig. Du darfst Dich ärgern oder auch die Welt schwarz malen. Doch negative Gefühle werden Dich lähmen. Ängste oder Zweifel können sich breit machen. Du resignierst und kommst nicht ins Tun.

Eine optimistische Grundhaltung ist wichtig, damit Du den Kopf frei für Lösungen hast und zuversichtlich an das nächste Projekt gehst. Optimistisch zu sein, heißt nicht auf einem Einhorn mit rosa roter Brille durch die Welt zu reiten. Das ist naiv. Optimismus ist die feste Überzeugung, dass sich etwas zum Guten wendet und die Fähigkeit, die zweite Seite der Medaille zu betrachten. Ganz gleich wie kritisch eine Situation sein mag, lerne das Positive darin zu sehen.

In dem Du Herausforderungen als Chance siehst,  kannst Du daran wachsen.

Ja klar, braucht das Übung. Negatives Denken ist einfach.
Wenn Du nicht daran glaubst, dass Du mit Deinem Business erfolgreich bist, wer soll es dann tun?

 

Akzeptiere die Dinge, die Du nicht ändern kannst

Ein gefloppter Launch, ein Idee die nicht zündet, ein Auftrag der unerwartet abgesagt wird oder ein SocialMedia Kanal, der seine Strategie ändert: Es ist wie es ist. Du kannst Dich darüber ärgern und aufregen, doch es kostet Dich viel Energie.
Ebenso bringt es Dich nicht weiter, wenn Du ungünstigen Entscheidungen hinterher hängst. Diese Energie, kannst Du besser für andere Ideen einsetzen. Als Unternehmer triffst Du unzählige Entscheidungen, immer mit dem Risiko, dass diese nicht die Richtigen sind. Das gehört dazu.
Setze Dich mit Deinen Gefühlen auseinander. Ja – Gefühle gehören ins Business. Sie schwingen immer mit.

Habe deshalb keine Angst vor Fehlern. Fehler brauchen wir, um zu lernen und das Business weiter zu entwickeln.  Ziehe den Nutzen daraus. Frage Dich, was kann ich dadurch lernen und das nächste Mal anders machen. Den Rest verbuchst Du auf Deinem Erfahrungskonto.

Steuermann oder Marionette? Übernimm Verantwortung

Klar, bist Du mit Deinem eigenen Business selbstständig und unabhängig. Es gab vielleicht schon mal Tage, da hast Du Dir gewünscht, einen Krankenschein einreichen zu können.

Hast Du nicht?

Ich schon. Was für ein Luxus, dachte ich. Aber auf der anderen Seite wollte ich genau das nicht mehr – von den Entscheidungen anderer abhängig sein.

Der Preis für diese Freiheit ist Verantwortung.

Viele Unternehmer übernehmen keine 100% Verantwortung. Sie meckern darüber,

  • dass der Markt überfüllt ist
  • dass Kunden so schrecklich sind
  • sie einfach zu wenig Zeit haben oder
  • das andere es ja einfacher haben.

Damit begründen sie, dass sie nichts ändern können. Sie glauben, dass ihnen die Hände gebunden sind. Sie tun oder lassen Dinge, weil es andere ja auch so machen. Darin vergraben sie sich dann, als arme Opfer der Umstände. In Wahrheit gibt es immer mindestens drei Möglichkeiten:

  1. Love it – Nimm es wie es ist und sei zufrieden und glücklich damit
  2. change it – Verändere etwas. Mach es anders als bisher.
  3. leave it – Schmeiß alles hin. Höre auf damit.

Anstatt zu jammern, wenn etwas nicht klappt: Nimm das Steuer in die Hand.
Du hast die Freiheit. Dein Business, Deine Regeln. Nicht jeder wird gut finden, was Du tust. Was soll’s? Du kannst nicht jeden zufrieden stellen. Es ist Dein Business und Dein Leben.

Glaube an Dich

Glaubst Du fest daran, dass Du mit Deinem Business und mit dem was Du tust, etwas bewirken kannst?

Selbstwirksamkeit, so nennt sich das fachlich, ist ein ganz wichtiger Punkt. Gerade mit dem eigenen Business, denn wir ernten nicht sofort Früchte. Bis die Saat aufgeht, kann es manchmal dauern. Es braucht verschiedene Anläufe.

Es ist okay, wenn Du an manchen Tagen daran zweifelst. Zweifel sind völlig normal. Mit Zweifeln umgehen will dennoch gelernt sein.

Dafür ist es prima, wenn Du ein Erfolgsjournal führst.Dadurch sieht Du Deine Fortschritte. Und zwar nicht nur die großen, sondern Deine täglichen Erfolge. Dann gibt es noch die Geheimwaffe der Liste. Die habe ich in meiner Schublade immer greifbar für ganz verzwickte Momente. Auf dieser Liste stehen alle wichtigen Meilensteine in Deinem Leben, die Momente die Du erfolgreich gemeistert hast. Gleichzeitig kannst Du darauf Deine Stärken und Talente notieren. Also die Eigenschaften und Fähigkeiten, wofür Dich Deine Kunden, Geschäftspartner und auch Freunde und Familie schätzen. Viele Unternehmer neigen, bei dem Ehrgeiz, etwas Besonderes zu schaffen, dazu, die eigene Leistung und das Können unter den Teppich zu kehren. Die Wertschätzung für das eigene Tun darf wachsen. Fehlt das Bewusstsein dafür, dann zerrt das an der Überzeugung erfolgreich sein zu können. Dabei hilft Dir diese Liste.

So eine Liste hast Du noch nicht?  Dann wird es Zeit. Davon muss ja auch niemand erfahren 😉

Glaube mir, diese Liste ist unbezahlbar! Gerade dann, wenn der Plan nicht aufgeht und mein innerer Kritiker versucht, mir das Leben schwer zu machen.

Denke in Lösungen anstatt in Problemen

  • Bist Du gut darin aufzuzählen, was alles nicht geht, warum etwas nicht funktioniert?
  • Findest Du schneller Gründe, warum eine Idee schlecht ist?

Super – dann hast Du das Problemdenken im Griff.

Nur um das Problem zu kreisen, bringt Dich nicht weiter. Willst Du etwas bewegen und vorankommen, dann fange an, in Lösungen zu denken. Der Trick daran ist, über den Tellerrand hinauszudenken. Erst wenn Du gewohnte Denkmuster hinterfragst, den Status Quo verlässt und dabei kreativ bleibst, kommst Du auf geniale Lösungen. Du findest neue Wege.
Frage Dich „Wie müsste es sein?“

Sei mutig. Probiere etwas Neues. Werde kreativ. Traue Dich sich zu spinnen.
Das funktioniert kaum, wenn Du unter Druck stehst und die Überforderung an die Tür klopft. Verlasse Dein stilles Kämmerlein.

Dieses Denken hilft Dir, flexibel zu bleiben. Mit Deinem Business kannst Du auf Veränderungen leichter reagieren. Krisen hauen Dich nicht so schnell um.  Veränderungen führst Du mit dieser Haltung auch  selbst herbei. Das ist gerade in einer so schnelllebigen Zeit wichtig. Du bleibst nicht stock steif am Markt. Denn das was heute innovativ ist, kann morgen Schnee von gestern sein.

Nutze Rückenstärkung und ein kollegiales Netzwerk

Viele Unternehmer, gerade Solounternehmer, fühlen sich einsam.
Wir Menschen sind soziale Wesen. Beziehungen geben uns Rückhalt. Ein stützendes Privatleben ist wertvoll, dennoch sind nicht alle beruflichen Themen hier gut aufgehoben. Online- wie Offlinenetzwerke dienen nicht nur der Kundengewinnung. Sich mit Anderen auszutauschen, die Dich verstehen, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wissen, wie es ist ein Business zu führen, dass ist unbezahlbar.  Schaffe Dir bewusst diesen Rückhalt, so früh Du kannst.  Mastermindgruppen oder Erfolgspartner sind eine wertvolle Rückenstärkung. Ich habe erst spät damit angefangen. Wäre ich früher auf den Dreh gekommen, dann hätte ich mir wahrscheinlich die ein oder andere schlaflose Nacht gespart.

Damit das funktioniert, ist es wichtig, dass Du Unterstützung annehmen kannst. Diese als Schwäche oder Versagen anzusehen, ist völlig fehl am Platz. Du kannst nicht alles im Alleingang erledigen. Einzelkämpfertum aus falschem Stolz schadet nicht nur Deinem Business, sondern auch Deiner Gesundheit.

Dazu zählt auch, dass wir grundlegend private und geschäftliche Beziehungen auf Geben und Nehmen prüfen. Sortiere mutig aus. Ja, das ist nicht unbedingt einfach. Aber mit jedem Nein zu anderen, die Dir nicht gut tun, fühlst Du Dich freier und leichter. Löse Dich von Querulanten, Meckerköpfen, Schwarzmalern und respektlosen Kritikern.

Gestalte aktiv Deine Zukunft

Klingt logisch. Ist es aber nicht. Immer wieder erlebe ich es, dass Zahlen brav kontrolliert, aber die Ziele stiefmütterlich behandelt werden. „Hab ich ja im Kopf, ich weiß was ich will.“  Getrieben von der Effizienz, dümpeln sie dann vor sich hin und enden unzufrieden in der Sackgasse.

Viele Unternehmer erledigen sehr effizient die falschen Dinge.

Warum? Weil sie, abgesehen von Umsatzzahlen, eben doch nicht genau wissen, was sie wollen. Ob das, was sie tun auch effektiv ist, wird oft nicht hinterfragt. Deshalb können sie weder Erfolge messen, verzetteln sich und kommen mit dem Business kaum voran.

Die eigene Vision des Unternehmens klar zu haben ist wichtig. Weißt Du Solo-/Unternehmer, wo und wofür Du mit Deinem Business in 5 oder 10 Jahren stehen willst, gibt das Deinem Tun eine Richtung. Du kannst Dich fokussieren und klar entscheiden. Hast Du eine Vorstellung davon, was Dein Business in Deinem Leben bewirken soll? Das schützt Dich davor, dass Unternehmertum nicht zu einem kräftezehrenden Akt wird.  Persönliche Ziele zu definieren, ist für mich der Startpunkt des Unternehmerdaseins.

Mache Dir klar, was Du mit Deinem Unternehmen und in Deinem Leben erreichen willst.

Ist Dir das klar, dann kannst Du Deine Strategie entwickeln. Es wird Dir leicht fallen, dies auf Deine Jahresplanungen oder Quartalsplanungen herunter zu brechen. Das ist keine Garantie, dass Dein Plan aufgeht, doch es bewahrt Dich vor großen Überraschungen bzw. kannst Du rechtzeitig darauf reagieren. Regelmäßige Strategietage helfen Dir, Dein Business aus der Adlerperspektive zu betrachten. Du erkennst, ob Du noch auf Kurs bist oder diesen korrigieren solltest. Du fokussierst, was Dich weiterbringt. Alles was Deinen Zielen nicht nützt wirfst Du über Bord.

Dranbleiben zählt

Für Erfolg gibt es weder ein Patentrezept noch eine Wunderpille. Es ist nicht wichtig, dass Du überdurchschnittliche Talente besitzt. Gehe mutig Deinen Weg. Fokussiere, was wirklich zählt. Hinterfrage regelmäßig, ob das was Du tust und wie Du denkst sinnvoll und nützlich ist. Dann wirst Du auch zuversichtlich durch Höhen und Tiefen gehen und daran wachsen. Dann bekommt Unternehmertum den Kick eines Abenteuers.

Heute reagiere ich anders auf die Anerkennung anderer:
Ja, es ist verdammt mutig, einige Sicherheiten hinter sich zu lassen, um das eigene Business zu gestalten. Immer wieder vollen Einsatz zu bringen, ist eine wahre Leistung; unabhängig davon, wie viel Umsatz Du machst, ob Du als Experte bekannt bist oder wie groß Dein Business ist.
Sein eigenes Unternehmen zu gründen geht schnell. Dabei zu bleiben, und sich mit klarem Kopf immer wieder auf das Wesentliche zu fokussieren, erfordert Stärke.

 

Artikel zuletzt aktualisiert: März 2019

Quelle: Titelbild Andreas Fidler Unsplash.com

Am Business arbeiten:
Schiebst Du zu viele “Ich müsste mal…” und “Wenn ich Zeit habe, dann…” Projekte vor Dir her?

Abonniere meine wöchentliche Business-Querdenkerpost. Du verpasst keinen Beitrag und bekommst meine 11 besten Tipps für mehr Fokus auf das Wesentliche und Ergebnisse, die Dein Business  voran bringen.

Du wirst damit Teil der exklusiven Newsletterliste. Die Einwilligung ist jederzeit widerruflich. Datenschutz

8 Gedanken zu “Aufgeben ist keine Option: Bootcamp Unternehmertum”

  1. Ein wirklich toller Beitrag Anke!! Super ehrlich und auf den Punkt gebracht. Ich wünschte, es würden mehr Selbstständige darüber schreiben, wie sch…es sich manchmal anfühlt, ein eigenes Business zu haben. Über Zweifel, Ängste, Sorgen und dann die tolle Ratschläge von Außen, die ja nur “das Beste wollen”. Da brauch man schon eine starke, in sich gefestigte Persönlichkeit, die im Kern weiß, was sie will. Und ein paar Menschen in der Umgebung, die einem immer wieder vor Augen halten, wofür man das macht, wenn man selber mal den Blick dafür verloren hat. Tolle Tipps, kann ich alle 1:1 so unterschreiben.

    P.S. Für schlechte Tage kenne ich noch den Tipp, sich ein “Glückglas” hinzustellen – und immer, wenn man positives Feedback bekommen hat, schreibt man sich das auf einen Zettel und steckt es in das Glücksglas – und an schlechten Tagen nimmt man sich 1-2 Zettel (oder auch mehr :)) und ließt sich diese durch.

    • Ach je Annika, mein Kommentar ist im All verschwunden 🙂 Danke für deine Rückmeldung. Ich bin auch dafür, dass diese “mein Haus – mein Auto – mein Boot” Mentalität aufhört. Dabei soll ja nicht gejammert werden, im Gegenteil, offen darüber zu sprechen was sicher jeder schon erlebt hat, das stärkt. Wie oft hatte ich das Gefühl, dass bestimmte Themen nur ich kenne. Bis ich Menschen getroffen habe, die Klartext reden.

      Dein Glücksglas ist auch eine tolle Idee!

      Dies lässt sich bestimmt auch mit Glückskeksen kombinieren 🙂

      Herzliche Grüße

      Anke

  2. Unternehmerische Fähigkeiten sind für unternehmerischen Erfolg unerlässlich. Für mich gehören dazu immer die fachlichen, kaufmännischen und eben die persönlichen Fähigkeiten.

    Zu den Kernkompetenzen von Unternehmern ge­hört eben auch die Fertigkeit, Eigeninitiative ent­fal­ten zu kön­nen. Unternehmensziele müs­sen selbst ge­setzt wer­den und auch län­ger­fris­tig an­ge­legt sein. Und das macht man in einem Businessplan. So eine starke Zielbildung ver­stärkt die Bereitschaft sich an­zu­stren­gen und er­höht die Wahrscheinlichkeit, dass auch Frustrationen und Rückschläge bes­ser ver­kraf­tet und über­wun­den wer­den kön­nen. Es ist wich­tig, eine be­stimmte Denkhaltung zu ent­wi­ckeln, die sich an den Chancen und Möglichkeiten und nicht an Risiken ori­en­tiert. Ach ja, und Glückskekse sind immer hilfreich. Liebe Grüße aus Essen. Torsten

    • Danke für die Zusammenfassung Torsten.
      Oft werden nur einzelne Bereiche bis ins kleinste Detail optimiert.
      Doch genau das ist es: Die persönlichen Stärken mit den fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten zu kombinieren.
      Hier wird schon der wichtigste Hebel deutlich: Die eigene Denkhaltung als Unternehmer.
      Hat man das verstanden, dann gelingt es Chancen zu nutzen und die Wahrscheinlichkeit für das Erreichen der Ziele deutlich zu erhöhen.

      Liebe Grüße

    • Sehr gern. Danke für die Bestätigung 😉
      Ich finde auch wichtig zu erkennen, dass es mutig ist, diesen Schritt zu gehen!
      Viel Erfolg!
      Herzliche Grüße

  3. Hallo Anke.
    Ich bin erst jetzt durch einen Podcast mit C. Bodendieck auf Dich aufmerksam geworden. Ich finde in deinem Beitrag steckt nichts neues, ABER es ist eine wunderbare Zusammenfassung von vielen Aussagen, wie man sie sonst bei verschiedenen Autoren erst zusammensammeln muss.
    UND, und das ist wirklich gut, Du äußerst es “beängstigend” klar und packst es in eine einfache und unterhaltsame Sprache. Aufbauend und macht Mut, nun endlich mal auszuprobieren, was andere nicht tun und doch noch nicht ins Tal der Selbstzweifel abzusteigen.
    Danke
    Viele Grüße
    Mike

    • Hallo Mike,

      danke für deine Rückmeldung. Mut machen ohne dabei den Kern zu verschleiern – ja genau das soll der Beitrag. Schön, dass es funktioniert 😉
      Es ist ja mit vielen Themen so: Theoretisch wissen wir, wie es praktisch funktioniert 😉

      Ich wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren und mutigem Ausprobieren.

      Viele Grüße
      Anke

Schreibe einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren…

Von der Vision zur Umsetzung.
Gib Deinem Business eine klare Richtung! 

Das Fokusguide Programm
hilft Dir, wertvolle Ergebnisse zu schaffen und Dein Business strategisch auszurichten.
Du bist produktiver und zufriedener.

Start: 9.9.2019