Warum ein Ortswechsel Dein strategisches Denken fördert  – 7 Gründe

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Du hängst in einem Auftrag fest, der Dir nur bedingt Spaß macht. Du fragst Dich mal wieder:

  • Wie findest Du mit Deinem Business eine lukrative Nische?
  • Wie schaffst Dir Deinen Markt und hebst Dich vom Wettbewerb ab?
  • Wo könnte Dein Business fokussierter und zielgerichteter sein?

Dafür brauchst Du eine Strategie. Mit Deiner Strategie überlegst Du Dir, wie Du Deine langfristigen Ziele erreichst. Das es darauf keine schnelle und einfache Antwort gibt, brauche ich Dir eigentlich nicht zu erzählen. Das frustriert viele Solounternehmer. Eine Strategie ist aber elementar, wenn Du Dein Business voranbringen willst. Wie kannst Du anfangen strategisch zu denken ?
Ein erster Schritt ist : Tapetenwechsel !

Strategisches Denken fördern – Du brauchst andere Perspektiven

Wie springst Du nun über diese Hürde? Gerade dann, wenn Dein Tagesgeschäft mit Kundenterminen und ToDo-Listen voll ist  Meine Kunden erzählen mir oft, mit schlechten Gewissen: „Ich komme einfach nicht dazu, mich mit den strategischen Themen zu beschäftigen.“ Wartest Du, bis Du Zeit hast, dann wird das nichts. Nimm Dir die Zeit dafür. Regelmäßig Deine Strategie weiterzuentwickeln ist wichtig für Dein Business. Sie ist flexibel, weil das Business dynamisch ist. Es ändert sich permanent etwas: Wettbewerber, Kundenwünsche, Social Media Plattformen etc.  Veränderungen sind also völlig normal.

Auf Kurs zu bleiben, eine Strategie zu entwickeln, braucht anderes Denken, als das Abarbeiten der Routineprozesse im Tagesgeschäft. Vorausdenken, kritisch reflektieren, und Abstand zum täglichen Tun, um den Weg zu Deinem Ziel klar zu beschreiben, dass ist strategisches Denken.
Du hast keine Wahl als regelmäßige Strategietermine für Dich festzulegen, wenn du weiterkommen willst. Keiner kann unter Druck Ideen entwickeln. Ich auch nicht.

Kreativität fördert strategisches Denken

Du fragst Dich vielleicht, was Kreativität mit strategischem Denken zu tun hat. Das mag für Dich widersprüchlich klingen. Ist es nicht! Ich habe selbst eine Weile gebraucht, um den Zusammenhang zu verstehen. Kreativ sein hieß für mich bis dahin, dass ich eine künstlerische Ader haben muss. Davon bin ich weit entfernt. Zum Glück ist diese nicht nötig. Kreativ sein heißt Ideen entwickeln, um leichter Lösungen zu finden und dabei über den Tellerrand hinaus zu denken. Was heißt das jetzt für Deine Strategie? Für Deine Strategie kreativ werden bedeutet also, dass Du 

  • geschickt um die Ecke denkst, 
  • Bestehendes neu kombinierst und 
  • Deine persönliche Note zufügst. 

Durch andere Perspektiven erkennst Du neue Möglichkeiten, die Dich wieder auf andere Ideen bringen. Und die bekommst Du am besten, wenn Du einen Ortswechsel vornimmst. 

strategisches Denken fördern

7 Gründe warum ein Ortswechsel Dein strategisches Denken fördert

1. Du rückst das Große Ganze wieder in Deinen Fokus

Im Alltag verliert sich leicht der Blick für die übergeordneten Ziele. Die Vision rückt in weite Ferne. Nur Termine und Aufgaben abarbeiten,  ist auf Dauer kontraproduktiv. Du  hinterfragst dabei nämlich selten, ob Du noch die richtigen Dinge tust. Viel in wenig Zeit schaffen, effizient sein, hat im Alltag oft oberste Priorität. Für Deine Strategie ist die Effizienz erst einmal zweitrangig. Hier zählt die Effektivität, also:

  • Bringt Dich das, was Du tust, Deiner Vision näher und folgst Du dabei Deinem Warum?

Weil Du diese Die strategische Ebene nicht mal eben nebenbei abarbeiten kannst, trenne Dein operatives Tagesgeschäft von der strategischen Unternehmensführung. Strategisches Denken braucht Freiraum, den Du z.B. durch den Ortswechsel schaffst.

  • Durch den Abstand kannst Du Dich wieder bewusst auf Deine Werte, Deine Mission und Deine Vision fokussieren: Diese sind Ausgangspunkt Deiner Strategieentwicklung.

Du wirst sehen, durch regelmäßige Strategietermine wirst Du effektiver in der Führung Deines Unternehmens. 

2. Du erkennst bremsende Routinen

Strategisch denken bedeutet auch, Deine Routinen und Prozesse kritisch zu beleuchten:

  • Welche Routinen bremsen Dein Business und welche bringen es wirklich voran?

Routinen machen den Alltag einfacher. Für Deine Strategie können Dich auf einen Irrweg führen. Sie sind bequem und helfen nicht dabei, Neues zu entwickeln und die Zukunft zu gestalten, damit Dein Business am Markt gut positioniert bleibt.
Was gestern gut war, ist heute nicht mehr der Hit. Was letzten Monat funktionierte, führt heute nicht mehr zum Erfolg. Sichere Wege und eine ewig funktionierende Strategie gibt es nicht. Erkenne, wann Du aus der Routine ausbrechen solltest

Willst Du als Unternehmer gestalten oder abarbeiten?
Deine Entscheidung.

3. Du schaffst mentalen Freiraum

Der Trubel im Alltag und der Druck immer schneller Ergebnisse liefern zu müssen, ist Gift für Deine Kreativität. Die ToDo-Liste vergessen, einfach mal nichts tun und dabei entspannen ist deshalb wichtig. Viele Solounternehmer haben mit Entspannung und Nichtstun große Schwierigkeiten. Doch Ideen kommen überraschend, dann wenn Du nichts erzwingen willst. Durch Muße schaffst Du einen Leerlauf im Kopf. Den brauchst Du, für strategisches Denken. Wenn Du Dir Muße erlaubst, dann kommst Du immer leichter in den kreativen Modus und strategisches Denken stellt sich schneller ein.

4. Inspirationsquellen kannst Du geschickt anzapfen

Die besten Ideen kommen, wenn Du nichtmal danach gesucht hast. Du brauchst nur noch ein paar Inspirationsquellen. Die findest Du selten in den gewohnten vier Wänden. Neue Eindrücke, bringen Schwung in die Sache. 

  • Besuche Vorträge, Ausstellungen, Museen.
  • Fahre an Orte, die Du noch nicht gesehen hast.
  • Triff Dich mit anderen Menschen.
  • Lies Bücher oder höre Podcasts aus anderen Themenbereichen.

All das bietet Dir Inspiration und am Ende Input für Deine Strategie.

Inspirationsquellen_kreative Orte

5. Du kannst Dich besser auf den strategischen Prozess einlassen

Strategisch denken und arbeiten braucht eine gute Portion Konzentration. Ablenkungen sind Konzentrationskiller Nummer eins. Deshalb richte Dir Deinen Zeitraum richtig gut ein. Alles, was Dich davon ablenkt, strategische Denkarbeit zu leisten, schaltest Du aus. Kreative Ideen kannst Du nicht erzwingen, aber durch die Umgebung fördern. Ziehe Dich für strategisches Arbeiten von Deinem gewohnten Arbeitsplatz zurück. Die Umgebung hat ein enormes Potential, um auf andere Gedanken zu kommen.  Kreative, wie Schriftsteller, Musiker, Designer – sie sind gute Beispiele dafür, wie die Umgebung Kreativität fördert.

  • Ob im Bad, im Bett, im Wald, am Meer, im Cafe, beim Sport oder im Auto – alles sind Orte, die Deine Kreativität potenzieren und damit Dein strategisches Denken fördern.

6. Der Austausch mit anderen zündet fruchtbare Ideen

Neben den Phasen, in denen Du allein an Ideen arbeitest, gibt es ein weiteres Argument raus zu gehen. Sprich mit anderen Menschen, tausche Deine Gedanken und Ideen aus. Das bringt Dich auf eine ganz andere gedanklich Ebene als allein. Du profitierst von unterschiedlichen Perspektiven, den Erfahrungen und dem Feedback anderer. Dadurch gewinnst Du neue Erkenntnisse und erzielst schneller wertvolle Ergebnisse. Meet ups oder Barcamps sind, wertvolle Optionen, um sich mit anderen auszutauschen. Die besten, intensivsten, Erfahrungen habe ich mit Mastermind Gruppen und Retreats gemacht.

7. Du triffst leichter strategische Entscheidungen

Nun hast Du Ideen und Möglichkeiten für Deine Strategie. Dann ist es Zeit für Entscheidungen, wie Du was umsetzen willst. Strategisch clevere Entscheidungen beinhalten komplexe Informationen und ungewisse Faktoren. Immer. 
Wissenschaftler, wie bspw. Gerd Gigerenzer vom Max Planck Institut in Berlin und Shabnam Mousavi von der Johns Hopkins Carey Business School, haben sich mit dem Thema „Risiko, Unsicherheit und Heuristik“ beschäftigt. Sie fanden heraus, dass die meisten Entscheidungen im Business unsicher sind. Du kannst eine strategische Entscheidung, die in die Zukunft gerichtet ist, nicht allein mit Fakten und Statistiken aus der Vergangenheit begründen. Also hole Dir dafür besser Deine Intuition ins Boot. Die zukünftige Entwicklung Deines Marktes ist nicht vorhersehbar. (Mehr dazu in ihrem Artikel für das „Journal of Business Research“)

Schwere Entscheidungen, sind demnach meistens komplex und werden besser intuitiv gefällt. Dein Unterbewusstsein kennt die Antwort eigentlich schon. Du hörst sie im Alltagstrubel nur nicht. Dafür sind Freiräume von den Verantwortungen des Tagesgeschäftes wichtig. Durch den Rückzug kann sich das Gehirn leichter auf komplizierte Sachverhalte einlassen. Du kannst besser auf Deine Intuition vertrauen.

Strategisch clever agieren und mit neuer Energie im Tagesgeschäft umsetzen

Eine gute Strategie zu entwickeln, braucht Ideen. Ideen kommen von überall. Lerne sie zu sehen. Bleibe dafür offen und sei bereit, mutig zu experimentieren. Fange an, über den Tellerrand zu blicken. Dadurch lenkst Du Deine Gedanken in die Richtung. Du befreist Dich von typischen Denkmustern und vorgefertigten Lösungen. Also eigentlich das Gegenteil von Deinem Tagesgeschäft.
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Es gibt aber einen Weg, der Dich ganz sicher nicht weiterbringt: Deine Strategieentwicklung zu ignorieren.

Teste die Vorschläge aus dem Beitrag. Du wirst Dich schnell auf das strategisches Denken einlassen. Reserviere Dir regelmäßige Zeiten für strategische Reviews für die Woche, den Monat, das Quartal und das Jahr. Das wird sich schnell in Deinen Fortschritt und Deinen Ergebnisse zeigen.

Letzte Aktualisierung: Mai 2019
Quellen der Fotos: Anke Lambrecht

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